Spannungen aufbauen
Die Zugkraft ist ein entscheidender Faktor bei der Verlegung von Kabeln, insbesondere in großen elektrischen Anlagen oder bei langen Kabelstrecken. Die Zugkraft ist wichtig für:
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Vermeidung von Kabelschäden: Eine zu hohe Zugkraft kann die Isolierung des Kabels oder sogar die darin befindlichen Leiter beschädigen. Diese Schäden sind möglicherweise nicht sofort sichtbar, können aber im Laufe der Zeit zu schwerwiegenden Problemen wie Kurzschlüssen, einem verringerten Isolationswiderstand oder sogar einem vollständigen Kabelausfall führen.
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Erhaltung der Kabelintegrität: Jedes Kabel verfügt über eine maximale Zugkraft, die in der Regel vom Hersteller angegeben wird. Die Einhaltung dieses Grenzwerts stellt sicher, dass das Kabel seine physikalischen und elektrischen Eigenschaften über seine gesamte Lebensdauer hinweg beibehält. Eine Überschreitung dieses Grenzwerts kann die Leiter dehnen, die Kabelgeometrie verformen oder den Kabelmantel beschädigen, was die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.
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Erleichterung der Verlegung: Eine angemessene und kontrollierte Zugkraft sorgt für eine reibungslosere Verlegung. Sie hilft dabei, das Kabel durch Leitungsrohre, Kabelkanäle oder um Biegungen herum zu führen, ohne dass es sich verklemmt oder verdreht, wodurch das Risiko von Beschädigungen verringert wird.
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Vermeidung langfristiger Probleme: Übermäßige Zugkraft kann das Kabel über seine gesamte Länge belasten und zu Spannungspunkten führen, die insbesondere unter Last zu späteren Ausfällen führen können. Eine kontrollierte Zugkraft stellt sicher, dass das Kabel korrekt verlegt wird, ohne unerwünschte Spannungen zu erzeugen.
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Einhaltung von Normen: Viele Industriestandards und Vorschriften (wie der NEC in den USA) enthalten spezifische Richtlinien zur zulässigen Zugkraft für verschiedene Kabeltypen. Die Einhaltung dieser Normen gewährleistet die Konformität und die langfristige Zuverlässigkeit der Installation.
Die folgenden Empfehlungen basieren auf einer von der ICEA geförderten Studie und können im Laufe der Erfahrung sowie bei Vorliegen weiterer Informationen angepasst werden:
Maximale Zugspannung am Kabel
- Bei einer an Kupferleitern befestigten Zugöse sollte die maximale Zugspannung in Pfund das 0,008-Fache des CMA nicht überschreiten.
- Bei einer an Aluminiumleitern befestigten Zugöse sollte die maximale Zugspannung in Pfund das 0,006-Fache des CMA nicht überschreiten. (Tm = 0,008 × N × CM)
Dabei gilt: Tm = maximale Zugspannung, lb.
CM = Querschnittsfläche jedes Leiters in Cir-Mil - Bei Verwendung einer Kabelklemme an bleifreiem Kabel sollte die maximale Zugspannung 1.000 lbs nicht überschreiten und darf die maximale Zugspannung, die sich aus 0,008 bzw. 0,006 × der Gesamtleiterquerschnittsfläche ergibt, nicht übersteigen.
Maximal zulässige Ziehlänge (Lm = Tu/CW)
Dabei gilt: Lm = Ziehlänge, Fuß (gerader Abschnitt)
Tm = maximale Zugspannung, lb.
W = Gewicht des Kabels pro Fuß, lb.
C = Reibungskoeffizient (in der Regel 0,5)
Die Zugspannung darf den kleineren der folgenden Werte nicht überschreiten:
- Zulässige Spannungen am Leiter
- Zulässige Spannungen an der Zugvorrichtung
- Zulässiger Seitenwanddruck
Zugöse: T (Cu) = Anzahl der Leiter × kreisförmige Mil × 0,008
Korbgruppe: T = 1.000 lbs pro Greifer
Seitenwanddruck: p = 300 lbs × Kurvenradius in Fuß
Weiterführende Ressourcen

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